Samstag, 30. Januar 2010

eisspiel

es schneit, es taut, es friert.
immer noch wirklich winterliches wetter, morgen geht es nun wirklich richtung berge.
fast alles ist eingepackt und ich kann mich wieder freuen...
die letzten tage bevor ich an den ballenberg fahre und in der welt des filzbildungsgangs versinke, sind immer die schlimmsten. zum einen muss zuhause alles gut organisiert sein, und zum anderen muss ich darüber nachdenken, was ich alles einpacken soll. da ich sowieso nicht mehr gerne packe, seit ich anstatt ein bisschen wäsche in einen rucksack zu stopfen den halben haushalt zügeln muss (was wohl mit kindern nicht anders geht), habe ich auch meistens wenig lust meine sachen herauszusuchen. mit den filzsachen geht das ja gerade noch so, aber kleider... essen ... schuhe... - alles ganz schlimm.
bevor ich mich dadran wage, mache ich jetzt erstmal noch ein bisschen pause.

Donnerstag, 28. Januar 2010

der kopf wird langsam frei ...


für die kopfbedeckungen.

meine modularbeit aus modul 4. am sonntag darf ich sie zeigen.

Mittwoch, 27. Januar 2010

mitte der woche

sie läuft dann doch ganz gut, diese woche:
kai hat jeden abend viel zu erzählen von neuen eindrücken und steckt wohl schon ziemlich mittendrin in seiner neuen aufgabe.
womit ich schon ein wenig entspannter in richtung meiner kommenden ballenberg-woche schauen kann...

am montag habe ich mich gleich in die filzerei gestürzt und zwei bestellte sitzfilze angefangen, die aber leider noch nicht ganz fertig sind - egal, sie müssen erst zum wochenende fertig sein.

gestern hatte ich noch drei frauen zum filzen hier zuhause, und es sind drei paar leichte, feine handstulpen entstanden - womit ein weiterer meilenstein abgehakt wäre für diese woche.

heute waren die beiden kinder, die hier im ort zur schule gehen, zuhause; kai hat den grossen und sich selber losgeschickt und wir drei durften ausschlafen - was vor allem mir gutgetan hat, denn der filzabend war wieder einmal lang und anstrengend... und entsprechend dem motto "schulfrei" haben wir es dann den ganzen tag über nicht so streng genommen, waren in der stadt, haben in der küche gewurstelt - aber auch für die anstehenden prüfungen geübt...

nachdem das filzzeug nicht mehr wirklich hier gebraucht wird, heisst es nun allmählich ans einpacken und ans planen für die nächste woche denken...

... wohin allerdings die liste wieder verschwunden ist, wüsste ich jetzt auch gerne mal.

Montag, 25. Januar 2010

montagmorgen

alle fort. ich sitze so am schreibtisch und mache eine liste aller sachen, die diese woche erledigt werden wollen: eine woche bis ballenberg, zwei wochen bis sportferien.
dabei höre ich das lied, das frau jette freundlicherweise mir heute morgen schenkt.
und schaue dem schnee und den meisen im apfelbaum zu, die wohl hunger haben.
und bin gespannt, was dieser tag, diese woche bringen mag.


Samstag, 23. Januar 2010

unterwegs in zürich



waren wir heute den ganzen nachmittag mit unserem besuch. sogar das wetter hat mitgespielt, und es war ein wirklich gelungener rundgang. unser weg führte uns von der sukkulentensammlung über den bürkliplatz zum grossmünster, von dort weiter durchs niederdorf, über die limmat an die schipfe, über den berg zurück an den paradeplatz und wieder zurück zur sukkulentensammlung. die gäste waren begeistert und wir ein wenig stolz, dass wir soviel zeigen können, obwohl wir uns doch auch noch weitgehend als gäste fühlen...

mich begleiteten zusätzlich meine neuen schuhe von hier.

Donnerstag, 21. Januar 2010

experiment, quadratisch

die quadrate haben es mir angetan. neulich auf einer designmesse habe ich mal wieder einen von diesen geldbeuteln gesehen. früher waren die ja meistens aus leder - der, den ich sah, war jedenfalls aus irgendsoeinem plastikzeug. und dann hat mich der gedanke nicht mehr losgelassen, ob man das auch aus filz machen kann.

die antwort sieht man im bild: man kann.

ich verrate ihnen jetzt aber nicht wie. weil ich am schluss das ding böse zurechtfummeln musste. und weil ich mindestens noch zwei anläufe brauche, bis es eine sinnvolle, nachbaubare anleitung gibt. aber ich bleib dran.

Dienstag, 19. Januar 2010

und es kam noch schlimmer...

hier sieht man nämlich nur die bücher, bei denen sowieso klar war, dass sie bleiben dürfen. und das schon umgestellte sofa. der umzug der kompletten unterhaltungselektronik war auch einfacher als gedacht. nur das regal mit den ohnehin schon ungeliebten eher informativen inhalten, das brachte mich dann an den rand der verzweiflung. aber: ich habe weggeworfen, und kai auch. viel. eine überquellenden waschkorb voll papier. und sicher ein regalbrett voller bücher. wir haben jetzt für unsere verhältnisse platz. das heisst, man kann alle bücher ins regal stellen (und für den unwahrscheinlichen fall, dass wir noch eins kaufen sollten, bringen wir das auch noch unter). wie es bei den cds aussieht, kann ich nicht sagen. kai ist nämlich nach diesem kraftakt tatsächlich noch zum sport aufgebrochen.
ich könnte jetzt noch unterlagen über den geschichtsunterricht sortieren, oder landkarten oder die ausgemusterten lifestylemagazine nach rezepten durchsuchen. oder einfach ein glas rotwein trinken und die beine hochlegen.

(ach, erwähnte ich schon, dass wir heute das grosse wohnzimmer umräumen wollten?)

Montag, 18. Januar 2010

ungewöhnlicher wochenanfang


heute morgen war ich schon zusammen mit kai einen kilometer schwimmen. für uns beide ein ungewöhnlicher wochenstart. aber schön. meine modularbeit haben wir anschliessend dann auch noch zur post gebracht, die kommende woche ist also wirklich für uns beide wie ferien. ein bisschen arbeit habe wir uns auch vorgenommen, morgen soll das wohnzimmer umgestellt werden, und einen tag werden wir wohl noch brauchen um unsere neuen schuhe in deutschland abzuholen.
heute mittag habe ich frei - und werde etwas völlig unbrauchbares filzen. ein experiment. mach ich gerne, solche experimente.

(oben: hut nummer drei)

Sonntag, 17. Januar 2010

hüte fotografieren


die vorletzte hürde meiner modularbeit ist genommen, die hüte sind fotografiert. jetzt noch alles zusammenbasteln, ausdrucken, zeichnungen machen, heften, abschicken.

Samstag, 16. Januar 2010

schon wieder so viel passiert


gestern der abschied für kai von seiner alten arbeit,

heute, zwei wochen vor dem nächsten filzmodul, schon ein hineinschnuppern in das kommende. besuch der ausstellung "kleid im kontext" im gewerbemuseum winterhur. schön wieder mit den filzfrauen zusammenzukommen. intensiv die eindrücke aus der ausstellung. und ein bisschen ehrfurchteinflössend.


kleider, die nicht einfach nur kleider sind, sondern jedes für sich eine skulptur, eine geschichte. die die idee von kleidung repräsentieren. oder einfach nur sind, für sich. jedes spricht mit einer ganz klaren sprache.

wird das auch der anspruch an uns sein im kommenden (bekleidungs-) modul? oder wird es genügen eine brauchbares kleidungsstück herzustellen (auch schon schwierig genug)?
in jedem fall ist es das modul, in das ich mit den gemischtesten gefühlen gehe. eine herausforderung, aber auch eine hürde.



Mittwoch, 13. Januar 2010

der schnee verschwindet

zusehends. um halb vier ist der schneefall in regen übergegangen. aber davor waren wir noch zwei stunden schlittenfahren. bloss blöd, dass die kindergärtnerin das programm "schneemann bauen" erst für morgen eingeplant hatte...

Montag, 11. Januar 2010

filzkurse im januar und märz

zwei verschiedene kurse habe ich heute neu geplant und mache jetzt auch hier werbung dafür:


Filzen im Januar: Handstulpen für Erwachsene

Für warme Hände an kalten Tagen oder einfach nur als modisches Accessoire filzen wir aus feinem Merinokammzug einfache, elegante Handstulpen und geben Ihnen den besonderen Pfiff mit Edelhaaren oder Seidenfasern.

Ein Abend, 19.00 Uhr bis ca. 23 Uhr
Termin: Dienstag 26. Januar 2010
Kursort wird nach Teilnehmerzahl festgelegt (auf jeden Fall aber innerhalb Ennetbadens).
Anmeldeschluss: 23. Januar 2010
Kosten: 50 Franken inklusive Material für ein Paar Handstulpen.


Filzen in März: Sitzkissen

Im März wird es Zeit, wieder mehr nach draussen zu gehen, trotzdem ist es manchmal noch zu kalt, um sich an einem schönen Platz auszuruhen.
Deshalb filzen wir einen Sitzfilz (ca. 40 x 40 cm) aus naturfarbener Schafwolle, nach Wunsch kann er mit bunter oder naturfarbener Wolle gemustert werden. Wir verwenden für diesen Filz Wolle von seltenen, alten Schafrassen aus der Schweiz, die überwiegend vom Archehof in Spreitenbach stammt.

Ein Nachmittag, 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit Zvieri-Pause, Termin: 13. März 2010
Kursort: Höhtalstrasse 75, 5408 Ennetbaden, Anmeldeschluss: 3. März 2010
Kosten: 40 Franken plus Material von ca. 10-15 Franken pro Sitzfilz.

Dieser Kurs ist auch geeignet für Tandem-Filzen: Mutter/Vater und Tochter/Sohn filzen gemeinsam eines oder zwei Kissen. Für ein eigenes Kissen sollte das Kind mindestens 8 Jahre alt sein. Kurspreis für 1 Elternteil mit 1 Kind: 50 Franken.

Sonntag, 10. Januar 2010

zum ersten mal

in diesem jahr auf den skiern.

alle, auch die bohne dabei - die hat wirklich biss, bis viertel vor drei skigefahren am übungslift und dann noch mit dem schlitten weiter...

das wetter traumhaft, der schnee zwar nicht viel, aber ganz frisch und gut. und malerisch in den bäumen.

Samstag, 9. Januar 2010

beim blaugelben schweden

hab ich mich gestern erst sehr gefreut (weil ich ein weisses billyregal für die hälfte in der fundgrube gefunden hatte) und dann ziemlich geflucht (denn ich musste beim kundenservice mit einigermassen untauglichem werkzeug - kein richtig grosser schraubenzieher... - das regal zerlegen und weiss eigentlich, dass billy, einmal zusammengebaut, nicht mehr demontiert werden will).
mit dem aufbau gings zuhause dann dafür ziemlich fix und erst als drei kinder mich zu beraten versuchten, wie ich meine sachen in dieses neue regal einräumen soll, war ich dann am ende meiner nerven angelangt. nach dem abendessen habe ich es dann aber doch noch geschafft...
fazit: kein wirklicher raumgewinn, aber ich komm jetzt wenigstens an alle kisten und ordner dran, es sieht wesentlich besser aus und ein bisschen ausstellungsfläche ist dann doch abgefallen...
und die arbeitszimmerhälfte des spiel/arbeitszimmers hat sich wie von selbst aufgeräumt.

heute morgen dann: demontieren des weihnachtsbaumes (der grosse wollte weihnachtsbaumweitwurf üben...) und allgemeines entweihnachten der restlichen zimmer. war jetzt noch blieb: weihnachtskarten und das.

am nachmittag: verspeisen des apfelkuchens, den der mittlere gebacken hat, anschliessend gemeinsames entspannen vor diversen medien (auch bücher sind medien !!! oder was dachten sie schon wieder?) dann grosse kocherei: ungarisches gulasch (mist, das tschechische gulas-gewürz ist alle, wer kommt als nächstes nach tschechien und kann uns welches mitbringen?) und böhmische knödel, sind demnächst fertig!

Freitag, 8. Januar 2010

schnee

aber noch lange kein schneechaos.
auch nicht wirklich viel schnee, aber vielleicht kommt ja noch was. dabei aber so richtig eklig kalt, nur drei grad minus zwar, aber mit wüstem ostwind (bise).

die aufräumungsarbeiten schreiten langsamer voran als gedacht, immerhin steht jetzt das regal schon mal wieder im bad. und die wohnung ist im wesentlichen entweihnachtet, nur der baum steht noch (der kam ja auch als letztes dazu). blöderweise habe ich es mal wieder geschafft, so halb krank zu werden...

Dienstag, 5. Januar 2010

tag zwei

der neues jahr - neue ordnung aktion.

heute: bad gründlich reinigen und dabei auch das regal blau streichen, was ich tatsächlich im letzten januar machen wollte. katastrophe des tages: farbdose komplett umgekippt (nicht nur so zur seite, nee, richtig mit öffnung nach unten), glücklicherweise im keller, also schnell die farbe vom boden aufs holz geschmiert. momentan trocknet alles, auch der fleck, denn auf dem betonboden im keller geht der wohl eh nicht weg. morgen mach ich pause. wenn das regal bis heute abend trocken ist...

es war nicht trocken...

Montag, 4. Januar 2010

alltag

der montag ist ohnehin bei uns immer ein recht intensiver tag - heute haben alle wieder begonnen.

der grosse und der mittlere mussten schon früh in die schule und die tochter hatte den ehrgeiz, die erste im kindergarten zu sein. kai musste vor der arbeit erst noch zum zahnarzt und ich habe aus dem verkorksten januar vom letzten jahr gelernt, dass ich gleich anfangen muss, falls ich wirklich im neuen jahr anfangen will aufzuräumen.

die ferien haben wir diesmal wirklich zum nichtstun oder zum draussensein genutzt, also hat das haus ohnehin eine grundreinigung nötig, da darfs auch gleich mal ein bisschen gründlicher sein. also: erstmal alle betten bezogen (die jungs haben ihre zimmer vor heiligabend noch aufgeräumt und juhuu, das chaos ist noch nicht wieder eingezogen!), und dann mal gründlich durchs schlafzimmer, so mit alles abziehen und waschen, das kalte wetter stört da nicht, wir haben ja einen wäschetrockner. ---- gehabt, denn der ist prompt kaputt gegangen. wahrscheinlich weil ich ihn sonst nie brauche... beleidigte leberwurscht.

sonntag



gestern losgefahren um den schnee zu suchen, fündig geworden etwas oberhalb muri am flugplatz buttwil:

schnee mit bart
,

sagt die jüngste. und hatte dann doch nicht so richtig den schneid zum schlittenfahren am unbekannten hang, obwohl sie so lange durch den nur mässig beschneiten wald gelaufen war, nur gelockt mit dem versprechen, dass es nachher bergab geht, auf dem schlitten.

(bei diesem post ist irgendwie etwas durcheinandergeraten, eigentlich sollte es ein doppelpost sonntag/alltag werden, ich sehe mich jetzt zu einer korrektur genötigt...)

Freitag, 1. Januar 2010

schon wieder mitten drin


ohne gute vorsätze und mit mässiger aufregung in das neue jahr gestartet, habe ich heute schon die ersten beiden seiten meiner dokumentation zur modularbeit fertiggestellt. vielleicht schaffe ich in 2010, was in 2009 liegen geblieben ist...