Montag, 30. Juni 2014

frisch vom feld


den ganzen tag hab ich mich schon aufs ernten auf dem geisshof gefreut. im abendsonnenschein auf dem feld habe ich dann gleich zu anfang der sieben kisten krautstiel einen marienkäfer gefunden, der mir beim broccolisuchen allerdings auch nicht soooo viel glück gebracht hat. aber es wird für jeden etwas geben.
und wisst ihr was noch besser riecht als ein gemüsefeld im abendsonnenschein?
ein lagerkeller voller frisch geerntetem gemüse! 

Freitag, 27. Juni 2014

meine woche

ja, auch zwischen den wochenenden passiert hier allerhand. vor allem habe ich in dieser woche endlich mal wieder gefilzt. man könnte sogar sagen, ich hätte so ein bisschen ins blaue hinein gefilzt.



das hat aber keinen rock für die tochter gegeben, sondern den lampenschirm, den ich hier schon mal erwähnt habe. also nicht den ersten, sondern schon den fünften. ich müsste die aber mal vernünftig fotografieren, damit ich sie auch wirklich hier zeigen kann.

ausserdem hab ich so ein bisschen versucht, ein paar sachen noch vor den ferien zu erledigen. ausser der dorfweihnacht (also die anmeldungen dafür) und so allerlei anderer organisationskram sind das vor allem die anfertigung von sommerlichen hosen und die beendigung verschiedener textilprojekte.


 der blumenstrauss im bild fand hier im post vom letzten wochenende erwähnung.


spinnen (oder vielmehr flachs und papiergarn verzwirnen) kann man ja glücklicherweise beim fussballgucken, sonst wär ich noch lange nicht so weit. und den rest schaffe ich auch noch, den sowohl die schweiz als auch deutschland sind ja im achtelfinal und haben noch mindestens ein spiel vor sich... ( wir also mindestens zwei).

ab und zu verlangen die tomaten oder die haare nach zuwendung und dann läuft auch noch das internationale festival für material- und figurentheater figura gerade in der nachbargemeinde. am donnerstag haben wir es geschafft, ganz spontan und ohne vorbestellung uns eine vorstellung des griechischen duos merlin puppet theatre anzuschauen. der titel ist clowns houses, es ist eigentlich eine eher trostlos-komische geschichte, aber vor allem die figuren und die sonstige ausstattung haben neben der story bestochen.

http://www.figura-festival.ch/programm/programm2014/single/?no_cache=1&tx_umschukulu_pi1[showUid]=102&cHash=684f227b29cd0488a631c32189555b8b

auch noch zu erwähnen wäre als der zeitfresser der woche das neue smartphone, an dessen bedienung ich mich erst noch gewöhnen muss. aber nichtsdestotrotz hab ich schon ein paar lustige sachen damit ausprobiert. zum beispiel das zeiterfassungsapp, in das ich mal alles eingetragen hab, was ich gemacht habe, drei tage lang. (also danach hätte man das app kaufen müssen, und das war dann ganz gut so, denn sonst würde ich vermutlich die ganze zeit damit verbringen, zu erfassen, womit ich meine zeit verbringe...)

unser gemüse heute


drei riesensalate! kartoffeln klein uns gross und vor allem viel. frische zwiebeln, fenchel, kohlrabi, knackerbsen, broccoli (wenig), knoblauch (wer soll den ganzen knoblauch essen? kann man den eventuell trocknen?), basilikum.
der salat mit den roten sprenkeln ist so super, den werden wir vermissen, wenn es ihn nicht mehr gibt. und: zum ersten mal haben wir eine riesentasche voll gemüse, aber das schaffen wir!

Montag, 23. Juni 2014

wochenende


so viel zeit haben wir eigentlich gar nicht im garten verbracht, trotzdem sind die wenigen fotos vom wochenende aus dem garten.
am samstag waren wir auf dem bio-marché in zofingen, und kämpften uns durch eine überfülle an ständen, an denen man esswaren probieren und kaufen konnte. nach dem dritten ölstand und dem sechsten weinstand wird das allerdings auch nicht mehr spannender. dafür trafen wir mit herrn muff von der wildstaudengärtnerei einen alten bekannten und kauften bei ihm endlich eine felsenbirne für unseren garten. in einer eher unspektakulären seitengasse entdeckten wir einen infostand über wanderungen durchs jura von biobauernhof zu biobauernhof. und insgesamt war die stimmung am markt nett und zofingen ist ein hübsches städtchen.
am sonntag dann zog es uns in den wald, zum wandern, leider waren die beerensträucher, die wir als himbeeren erinnerten, brombeeren und so trugen wir unsere kesselchen leer wieder heim. immerhin haben wir einen schönen blumenstrauss mit nach hause gebracht.
zu den bildern aus dem garten wäre noch zu sagen, dass uns allmählich das gesammelte regenwasser ausgeht und wir wieder begonnen haben aus dem bach zu schöpfen. gestern alle kannen voll und sicher noch 15 achtliterkannen direkt auf den garten. danach war ich dann mit der tochter in der limmat (luft 27, wasser 20,5 grad) schwimmen, leider verpassten wir aber die schwimmfreundin. und danach hatten wir wirklich hunger auf die pizza, die uns der weltbeste pizzabäcker mit dem weltbesten pizzabäckergehilfen gezaubert hat. in gesellschaft der drei (!) kleine spatzen unter dem dach haben wir zu abend gegessen. bei spatzens gabs würmer oder raupen, so genau konnten wir das von unten nicht sehen.


Freitag, 20. Juni 2014

unser gemüse heute


drei salate (davon zwei mit roten punkten!), 3 zwiebelchen, ein frischer knoblauch, kartoffeln, broccoli, (knack-)erbsen, ein kohlrabi, und die blüte einer rainfarn-phacelie.

prächtig


es gibt solche tage, an denen man mal alle kritischen hintergedanken zur katholischen kirche ausblenden muss/darf/kann und sich einfach freuen an einem alten brauch und einem schönen fest!


ein gottesdienst mit ganz viel blumen, gold und sonnenschein im freien, mit lesungen in vielen sprachen, die ja auch die vielfalt der gemeinde widerspiegeln, mit den erstkommunionskindern und ganz vielen ministranten (und ministrantinnen!), eine prozession durch die stadt, mit reitern, stadtmusik und frauen in tracht, mitten durch fussgängerzone, vorbei an läden und kaufhäusern..


und zum schluss ein apero auf dem kirchplatz mit vielen lieben menschen.
ein wirklich prächtiges fest!

Mittwoch, 18. Juni 2014

aus dem garten direkt ins glas


zumindest teilweise. von links nach rechts: erdbeeren vom feld, flache firsiche vom milchexpress, himbeeren AUS DEM GARTEN, weisse träuble AUS DEM GARTEN, walderdbeeren AUS DEM GARTEN.


 passt! mit 2:1 zucker gibt das ein kilo.


 später am nachmittag dann cream tea IM GARTEN. (mit scones und mascarpone anstatt glotted cream)


und das erste glas ist schon wieder halb leer. (nein, das ist keine frage von pessimismus oder optimismus, das ist einfach so.)

Dienstag, 17. Juni 2014

theorie und praxis

im frühsommer, wenn alle kurse vorbei sind, da sticht die filzerin der hafer. so viel zeit noch bis zu den ersten märkten, kursen, ausstellungen im herbst, da kann man endlich mal an etwas arbeiten, von dem man noch nicht weiss, wo das hingehen soll. 
der ausgangspunkt für mein objekt ist ein lampensockel, den ich auf der rostmulde gefunden habe, einer aus holz, gedrechselt, etwa 40 zentimeter hoch. dafür habe ich mir letzte woche einen kleinen lampenschirm gekauft, diesen entkleidet und nun will ich mir einen lampenschirm filzen. 


aber: wie muss die schablone für einen lampenschirm aussehen?  die masse sind schnell erhoben, ein erster entwurf auch gleich verworfen, weils nachher rund sein soll, muss auch die schablone rund sein, denn dann hat sie auch an allen stellen dieselbe höhe. so eine art kegelstumpfmantel muss da also gefilzt werden.


wie aber nun das ganze korrekt konstruieren? ich habe zwei kreisbogenabschnitte (oder wie das auch immer heisst) und deren länge, ausserdem den abstand der beiden. was ich suche ist der winkel alpha und der radius von kreis a und kreis b. wobei sich r von b aus r von a ergibt, weil der 15 cm grösser sein muss. also suche ich radius a und winkel alpha. da ich zwei gleichungen bilden kann, sollten sich auch zwei unbekannte ermitteln lassen... (nun löse ich nicht täglich solche gleichungen auf und sitze darum etwas ratlos mit meiner kaffeetasse am schreibtisch).
da kommt der geomatikerlehrling ins spiel. und macht vorschläge. er nimmt punkte auf (aha, das war wohl das was ich mit dem abmessen gemacht habe), plant eine konstruktion im cad (gibt aber zu, dass man das auch auf papier machen kann).
und hat dann die rettende idee einer abwicklung: er rollt, ich zeichne, überraschend genau wird die schablone. und ich lerne, dass es auch in der vermessung heisst, nicht so genau wie möglich, sondern so genau wie nötig zu arbeiten.


mit der schablone bin ich fürs erste zufrieden. jedenfalls so lange bis mir einfällt, dass ich ja jetzt nur das endmass habe - aber da ich jetzt nur im massstab vergrössern muss und winkel alpha bekannt ist (muss man nicht messen, nur einfach die linien verlängern) ist auch das schnell gemacht...
und dann kann ich damit beginnen zu filzen. und der sohn wird am mittwoch den planimetrielehrer auf mein problem ansprechen. und dabei vielleicht die zentimeter durch meter ersetzen. weil ich hätte schon gerne gewusst, wie man das problem richtig löst!
(ach ja und sollte unter meinen lesern jemand sein, der gerne die gleichungen auflösen möchte, dann bitte nicht gleich die lösung verraten, ich will es auch  noch probieren!)

Montag, 16. Juni 2014

wochenende


 

einkaufen, erdbeeren pflücken, garten, radtour.

Freitag, 13. Juni 2014

unser gemüse heute


3 riesensalate, kartoffeln, zwei hand voll knackerbsen, ein rettich, ein kohlräbchen, und zwei miniminzige broccolichen. (ein salat und die knackerbsen sind schon weg.)

Donnerstag, 12. Juni 2014

zwölferla

heute leih ich mir mal den titel von frau gugus aus, und schaue, ob ich überhaupt zwölf bilder zusammenbekommen habe..... ja, scheint zu passen.


heute morgen habe ich erstmal gegossen und abgeblühte rosen abgeschnitten.


ansonsten versuche ich zur zeit todolisten abzuarbeiten, ich streiche also jetzt "schlüsselband reparieren".


schon heikler: ich bin mit meinem postkartenprojekt im verzug. wie viele wochen sag ich ihnen nicht, aber die aufholjagd läuft.


da könnte man auch mal dran weitermachen. 


 das habe ich erstmal verschoben. der sohn bestellt die passende simkarte, dann hab ich bald ein neues altes oder ein altes neues telefon.


 zwischendurch musste ich ein bisschen ambulante tomatenberatung machen. mit dem verschenken von tomatenpflanzen ist es ja nicht getan, man muss die tomateneltern dann auch coachen.


 um die mittagszeit ist es so warm, dass schon wieder ein paar himbeeren reif sind.


 gestern war da noch nix.


 am späten nachmittag ein gewitter, das aber keine rechte abkühlung bringt.


 der bach nach dem gewitter, die sonne scheint schon wieder.


die giesswasservorräte sind wieder aufgefüllt. danach gehts dann ins schwimmbad. mit dem zweiten gewitter schwimmen wir einen kilometer lang um die wette, hängen das gewitter aber gnadenlos ab und sitzen zum schluss sogar noch zum zeitunglesen in der sonne. 


ähm, ja dann noch elternratssitzung. es ging ums schwimmen, wie man unschwer an meinen aufzeichnungen erkennen kann. aber auch noch um andere themen.
jetzt muss ich mir die kroaten anschauen, die schon ein tor geschossen haben.
gut lassen sich die brasilianer auch nicht lupen, ich hab nämlich auf unentschieden getippt.
gut nacht!

idee von hier, titel von da.

Mittwoch, 11. Juni 2014

simple gemüsepfanne

wer einen garten hat, wird das problem kennen - von zeit zu zeit werden zunächst nur kleine mengen eines gemüses erntereif, so dass kein ganzes essen zusammenkommt, zumal wenn mehr als zwei personen am tisch sitzen...
ergänzt mit ein paar kleinen portionen gemüse aus dem gemüseabonnement, von unserem milchexpress oder resten aus dem kühlschrank ergibt dies dann doch noch eine ganze mahlzeit, nämlich eine simple gemüsepfanne für alle geschmäcker.


dafür werden zunächst einfach alle gemüse gewaschen, gerüstet und in passende stücke geschnitten. alles zusammen wird in eine pfanne geschichtet, mit vorteil in eine, für die man auch einen deckel besitzt. in unserer pfanne waren heute abend rüebli, brokkoliseitentriebe, ein fenchel, 10 knackerbsenschoten, ein kohlrabi, eine frische zwiebel in scheiben, ein stückchen sellerie für den geschmack und eine tomate. im topf daneben ein paar neue kartoffeln.


in die pfanne kommt dann noch etwa ein deziliter gemüsebrühe. platte auf halbe kraft und deckel drauf. nach etwa 20 minuten sollte das gemüse fertig sein.


man könnte derweil zeitung lesen, oder den tisch decken, oder sonst was erledigen. zum beispiel aus einem rest linsen eine art dip zubereiten (ohne rezept). oder den kühlschrank durchsuchen und dabei hüttenkäse finden. klassisch wäre mayonaise oder sonst eine würzige sauce dazu, es geht aber auch ohne.


und so sieht das ganze dann auf dem teller aus. und weil man das gemüse aussuchen kann, schmeckt das bei uns allen. ach ja, und erbsenschoten gabs für jeden zwei.

sieben

sieben ist die natürliche zahl zwischen sechs und acht, sie ist ungerade und eine primzahl.
sieben ist die addition von drei und vier, von geist und seele einerseits und dem körper andererseits, also das menschliche im eigentlichen sinne.
sieben ist die häufigste antwort auf die frage nach einer lieblingszahl oder einer beliebigen zahl zwischen eins und neun. 
es gibt die sieben todsünden, aber auch die sieben tugenden. die sieben weltmeere, die sieben weltwunder, die sieben wochentage, die siebenmeilenstiefel, die sieben zwerge hinter den sieben bergen, und die bücher mit sieben siegeln. die zahl sieben nimmt also so eine art sonderstellung unter den zahlen ein.



und heute gibt es meinen blog bereits sieben jahre lang. 2007 (sic!) begann alles mit einer art testeintrag... ein paar blogs von der allerersten blogroll lese ich nach wie vor und aus den kommentaren weiss ich, dass es auch noch ein paar leserinnen aus dieser anfangszeit gibt, viele neue sind seither dazugekommen und allen sage ich darum heute sieben mal danke!

Dienstag, 10. Juni 2014

limmatschwimmen


die saison ist eröffnet. nach dem heissen pfingstwochenende war das wasser sogar ziemlich angenehm.

Sonntag, 8. Juni 2014

wasser 25° - luft 28,5°

und den ganzen tag in der badi. der grosse hatte seinen ersten einsatz als badewacht und anschliessend gabs zuhause hamburger mit selbstgemachten no-knead-brötchen.


Samstag, 7. Juni 2014

grossprojekt sichtschutz



zuerst müssen wir die füsse für die pföstchen betonieren. (zum ersten mal mit beton gearbeitet: eigentlich garnicht so schwer, nur beim nächsten mal nehmen wir nicht den fertigbeton aus der landi. da waren schon ganz schön viel grosse steine drin.)


während der beton aushärtet schneide ich 90 quadrate je 33cm x 33 cm zu, sortiere sie nach farben und nähe sie zu 150 cm x 100 cm grossen flächen zusammen.


den überblick behalten ist nicht immer ganz einfach.


 hier sind die einzelnen flächen vorbereitet und warten darauf zu den drei panels zusammengenäht zu werden.


 die maschine braucht öl. kein wunder, denn da sind schon einige kilometer faden durchgelaufen.


 so sah das ganze aus, bevor ich die seitenteile an die mitte nähen konnte.


 der ganze esstisch als erweiterter nähtisch.


 nur noch ein bisschen quilten an dem mittlerweile 340 cm x 150 cm messenden teil.



der stoff passt über die pföstchen, die pföstchen in die betonklötze... pffffff, grosse erleichterung. auch das gewicht der klötze passt zum nicht ganz leichten stoffteil.


und diesen blick haben wir nun vom unteren sitzplatz aus (sonst müssten wir auf garage und autos schauen.)


und so sieht uns die geschätzte nachbarschaft.