Mittwoch, 24. Mai 2017

der garten im mai

je mehr das frühjahr voranschreitet, desto weniger farbig ist unser garten. eine ausnahme bilden die rosen. die ganz frühe wildrose (bibernellrose) hat schon ende april geblüht, jetzt blüht die rosa glauca oder rotblattrose. hier übrigens ein ableger der ersten wildrose, die wir bei herrn muff erworben haben.

 

woher die iris kommt, die seit dem letzten jahr im oberen beet blüht, können wir nur vermuten, vielleicht ist sie ein überbleibsel einer unserer vormieter, wir haben sie jedenfalls nicht gesetzt.


die clematis schon. hier öffnet sie gerade ihre allererste blüte. normalerweise kontrastiert sie sehr schön mit einer unserer ältesten englischen duftrosen. die allerdings hat in diesem jahr in ihren knospen irgendwelche mitbewohner, denen die ästhetik geöffneter rosenblüten egal ist, jedenfalls im vergleich zum bruterfolg ihrer nachkommen. die knospen verkümmern, fallen ab, vergilben. an der bibernellrose haben wir das auch regelmässig, aber an der grossen prachtrose ist mir das so noch nicht aufgefallen.


südlich des hauses gibt es noch zwei alte sträucher, von denen wir auch nicht wissen, wie sie heissen. sie blühen aber an den vorjährigen trieben sehr zuverlässig.



vor der südwand blühen auch schon die kletterrosen, in diesem jahr sind sie völlig frei von mehltau, ich hatte sie aber auch im frühen frühjahr sehr stark zurückgeschnitten.


noch ein bisschen weiter ums haus herum freue ich mich schon seit einigen tagen an diesem zufälligen arrangement: rotviolette akeleien (die blühen auch noch überall im garten) vor weisser meerrettichblüte.


und ganz zum schluss noch ein berüchtigtes unkraut: die echte nelkenwurz ist nahezu unausrottbar bei uns im garten, wenn man aber mal ihre blüte anschaut, fragt man sich, ob man das überhaupt will.

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