Freitag, 19. Januar 2018

einladung zur werkstatt-eröffnung


Es ist so weit:
die Regale und Filztische stehen, die Wolle ist eingeräumt und Anfang der Woche habe ich schon mit den ersten Kursteilnehmern ausprobiert, wie es sich im neuen Raum arbeiten lässt.
Am  

Freitag 26.1.2018 

wollen wir aber auch noch ein bisschen feiern! Kommt doch vorbei, schaut Euch um und stosst mit mir auf den Erfolg der Werkstatt für Handfilz und Filzkurse im Oederlin Areal an!

(Für Einladung und Anfahrtsbeschreibung einfach eine kurze Nachricht per Mailformular oder auf der filzquadrat-Seite unter wer & wo!)

Donnerstag, 18. Januar 2018

ein nachtrag zum mustermittwoch: sechsecke falten

der mustermittwoch ist für mich immer eine schöne anregung, mich mal mit dingen zu beschäftigen, die ich sonst eher nicht mache. und manchmal auch mit dingen, die ich sonst auch mache. im januar heisst das thema hexagons - oder auch sechsecke. 

etwas geometrisches also, was ich ja ohnehin öfter mache. als allererstes fiel mir natürlich die zirkelmethode ein, um ein sechseck zu konstruieren. andererseits reizte mich aber die flinke methode der frau müllerin, ein hexagon zu falten (und zu schneiden). also habe ich es gestern abend ausprobiert. oder vielmehr ausprobieren wollen. natürlich zuerst den text nicht gelesen und mit quadratischem faltpapier begonnen. das ging dann mal total daneben. denn michaela hat für ihre faltschnitte das format 6cm x 5,5cm benutzt, ein rechteck mit ganz leicht unterschiedlichen seiten also. hätte ich das auch getan, hätte es bei mir auch funktioniert (auch bei 12x11 oder 3,6x3,3 oder bei allen proportionalen verkleinerungen oder vergrösserungen). 
weil ich aber der kinder halber grössere mengen quadratisches faltpapier besitze und zu faul war um davon was abzuschneiden und ausserdem ein - wie man hier in der schweiz sagt - düpflischiesser sein kann, habe ich mich erst mal beschwert. und dann eine andere anleitung gesucht. und im sinne der konstruktiven kritik kommt hier nun mein beitrag zum sechsecke falten:
 

und so gehts: quadrat halbieren. das gefaltete rechteck im 90gradwinkel wieder halbieren. wieder auffalten und beide kurze seiten auf den mittelfalz falten. wieder öffnen. nun eine gefaltete ecke entlang der mittelfalte so hochfalten, dass sie auf die viertellinie zu liegen kommt.


die zweite seite wird auf die entstandene faltkante gefaltet. dann muss man die schneidepunkte markieren. dazu einfach die kürzeste ecke auf beiden seiten anzeichnen (geht auch durch kniffen) und abschneiden. einschneiden und dabei aufpassen, den äusseren rand nicht zu zerschneiden.


gäbe dann das.


beim rechteck funktioniert das genauso. man muss nur darauf achten zuerst sie lange seite zu halbieren. je ungleicher die beiden seiten vom rechteck übrigens sind, desto mehr abfall bekommt man.

und man kann ruhig mutig wegschneiden, das maximale wäre sozusagen der illusionistische würfel.
ein paar schöne hexagons hat es auch noch gegeben, aber bevor ich die ihnen zeige, müssen es noch etwas mehr werden.


mit wolle habe ich heute morgen experimentiert, das ist aber auch noch nicht wirklich fertig! ich komme jetzt hinterher wie die alte fasnacht, aber schneller gings leider nicht!

Freitag, 12. Januar 2018

zwölf vom zwölften januar (featuring unser gemüse von heute)

den vormittag erspare ich ihnen, da habe ich zuerst gefrühstückt und dann von oben nach unten die wichtigsten hausarbeiten erledigt, zum mittagessen gab es unfotogene bohnensuppe, aka eisenshot für die unterversorgten und darum lassen sie uns beim kaffee beginnen. 


 naja, milchkaffee und restegutsle aus der dose direkt.


 da steht nämlich schon mein gepackter rucksack für den nachmittag, es geht aber nicht auf eine wanderung.


 beim kaffeetrinken noch den grossen sohn in der aktuellen stadtbroschüre entdeckt. der auftrag hat ihm grossen spass gemacht, das sieht man ihm direkt an, essen und fotografieren, macht er beides gerne!


kurz schwanke ich, ob ich nicht doch besser noch den schreibtisch aufräumen soll, aber was solls, das durcheinander ist nachher auch noch da. dann mache ich mich auf den weg ins atelier. eigentlich mag ich garnicht dauernd atelier sagen, werkstatt fände ich viel besser, aber irgendwie hat sich das hier eingebürgert, weil ich einen atelierraum gesucht habe und jetzt heisst das einfach so. wie ändere ich  das jetzt?


 wie immer habe ich noch ein paar ergänzungen im rucksack gehabt, unter anderem eine auswahl an teebeuteln, der leckere zitronenverbenentee, den ich von einer kursteilnehmerin zu weihnachten bekommen habe, geht schon zur neige!


und eine lösung für den zuerst nur tröpfelnden, dann aber wild um sich spritzenden wasserhahn. schlauchverlängerung plus so ein siebeinsatzteilchen, jetzt ist es endlich gut! wasserhahn in sechs teilen: hahnverlängerung, ein stück rohr von innen- auf aussengewinde (oder andersrum?), der hahn!, reduzierstück, schlauchverlängerung, perlator. naja, installateure würden vermutlich den kopf schütteln, aber wer gerne mit lego spielt, baut auch sowas.


 der bereich bewirtung wäre auch ergänzt. es gibt tee in verschiedenen geschmacksrichtungen und wasser.


 bis die ersten besucher kommen, die haben eine flasche prosecco und lecker knabbereien mitgebracht und wollen mit mir auf das neue atelier  die neue werkstatt anstossen! eröffnung kommt dann ja erst noch, aber ich freue mich so über meine ersten besucher, die den weg gefunden haben! 


 später kommt noch die tochter vorbei. und besieht sich vom balkon aus die limmat.


 ich nutze noch ein bisschen die ruhe und richte das material für montag appetitlich an.


 und spüle ab und räume auf.


zuhause erwartet mich das gemüse. kürbis, lauch, kartoffeln, rüebli, randen, wirsing, sellerie, zwiebeln, knoblauch. es fehlen bereits, weil sie kai in die küche begleiten durften eine stange lauch und der nüsslisalat. zum abendessen gibt es leckere lauchspätzle, ein skihüttenessen, das aber gut zu meinem hunger passt.
und jetzt ab aufs sofa. blöd nur, dass wir auf die neue folge von designated survivor warten müssen!

so, dass waren meine zwölf bilder vom heutigen tag, was die anderen so fotografiert und zu erzählen haben, sehen sie wie immer dort bei caro, der ich gerne noch gute besserung zurufen möchte!

Donnerstag, 11. Januar 2018

schloss heidegg über dem baldegger see

 da der vergangene samstag der erste tag mit einigermassen schönem wetter nach einer reihe von regen- und sturmtagen war und wir sowieso nach hochdorf fahren mussten, um dort etwas abzuholen, bot sich die gelegenheit, den uns bis dato unbekannten baldegger see zu erkunden. der see gilt als einer der am besten untersuchten seen der schweiz. seit 1940 gehört er der naturschutzorganisation pro natura und ist damit der grösste schweizer see in privatbesitz, seine ufer sind völlig unverbaut. leider konnte dies den see aber nicht vor den einflüssen der intensiven landwirtschaft rund um ihn herum schützen, bereits seit den 1920er jahren ist der see einer starken belastung durch überdüngung mit phospor, ammoniak und nitrat ausgesetzt. im lauf des 20. jahrhunderts wuchsen die algen im see rasant und der sauerstoffgehalt nahm immer weiter ab. seit 1982 wird der baldeggersee als weltweit erster see künstlich belüftet, um den sauerstoffgehalt zu erhöhen und den phosphorgehalt zu senken.

baldeggersee von der seebadi in gelfingen aus gesehen
 am ostufer des sees führt ein wanderweg entlang, nicht immer direkt am wasser, denn das seeufer ist teilweise ganz für die tiere reserviert - was uns ein storch auch gleich gezeigt hat. offensichtlich finden die störche am see genug nahrung, sie haben wohl das wandern aufgegeben. wir wanderten vom kloster baldegg bis nach gelfingen und dann hinauf zum schloss heidegg.


das schloss selbst ist im winter geschlossen, aber der homepage nach zu urteilen, ist es im sommer eine weitere reise wert, um das schlossmuseum anzuschauen. das wohnmuseum orientiert sich am zustand um 1912, aber auch da befanden sich natürlich schon weitaus ältere stücke im schloss, das überhaupt das ältesten bekannte wohngebäude im kanton luzern ist.
ausserdem gibt es einer art mitmachausstellung, in der selbst hand angelegt und eine burg gebaut werden kann... so richtig mit kreuzrippengewölbe und stützbalken... das müssen wir unbedingt mal ausprobieren.


 wir schauten uns einfach noch ein bisschen im park um. der riesige lebensbaum hatte im sturm mit zapfen geworfen.


 ein paar mussten mit nach hause. sie riechen sehr intensiv und beduften momentan unseren keller.


 das wappen fand ich spannend, ich kann nämlich nicht auf den ersten und auch nicht auf den zweiten blick sicher sagen, was es darstellt. eine türe? axtblätter? 1701 hatte gerade die stadt luzern das schloss von der luzernischen patrizierfamilie pfyffer von heidegg gekauft, aber um das mühleisen im wappen der familie pfyffer handelt es ich wohl kaum. vielleicht kann man ja auch im museum etwas darüber erfahren.


 wie die gärten und die umgebung des schlosses im frühling und sommer aussehen, ist hier schön dokumentiert.
von oben kann man dann auch noch einmal die seebelüftung ganz gut sehen - und man könnte dann auf halber höhe wieder zurück nach hochdorf wandern, wir hatten aber für diesen tag genug und liefen nur noch zum bahnhof der seetalbahn, die uns zum kloster baldegg zurückbrachte.

Sonntag, 7. Januar 2018

entweihnachten

 nach einem späten und gemütlichen frühstück haben wir den plan, die wohnung zu entweihnachten in die tat umgesetzt. der baum wurde abdekoriert und traditionell aus dem fenster in den garten geworfen, den bekommen dann die geissen eines nachbarn, die sich über knabberzeug freuen.


noch im bild: die adventspost mit den letzten drei karten, die ich noch nicht gezeigt hatte.






der 23. mit fast schon frühlingshaften grüntönen kam von elvira aus dem atelier zum see, der 24. von jutta aus rottweil - mit dem turm an dem ich in den letzten jahren unzählige male auf der autobahn vorbeigefahren bin und ihm so beim wachsen zuschauen konnte. ein besuch auf dem turm steht auf der wunschliste, aber bei gutem wetter! den eigentlichen weihnachtstag hat carola mit ihrer post illustriert.
noch einmal herzlichen dank an alle teilnehmerinnen und die beiden organisatorinnen. das grosse plakat musste nun leider wieder weichen, ich fand es im esszimmer recht dominant und ausserdem war ja entweihnachten auf dem programm. mit den herausgenommenen karten habe ich dann auch noch einen farbsortierten kreis gelegt, das hatte mir auf anderen blogs so gut gefallen, dass ich das auch noch haben musste.


 so sieht das dann in der gesamtschau aus:


der überwiegende teil der karten war in blaugrüntönen gehalten, recht kühl also der gesamteindruck, ganz anders als der winter, der hier immer noch eher einem frühling gleicht. dafür werden die tage schon wieder merklich länger, seit es nicht mehr ganztägig stürmt und regnet.
noch weiss ich nicht, was ich mit den karten machen mag, vielleicht binde ich sie noch zusammen, vielleicht bekommen sie auch nur einfach eine schöne schachtel. sicher mag ich auch noch einmal die rückseiten lesen, denn eigentlich habe ich immer noch den eindruck, dass ich die karten in diesem jahr kaum einzeln in ruhe anschauen und lesen konnte, so viel war immer nebenbei noch los.
nun bin ich aber froh, dass ich mir noch einmal die zeit genommen habe, auch die adventspost hier im blog zu einem schönen abschluss zu bringen.

Samstag, 6. Januar 2018

es wird.

so, ferien schon fast wieder um. 

weihnachtsferien gehen ja traditionell noch schneller vorbei als andere ferien, wahrscheinlich liegt das daran, dass man zumindest für einen teil der ferien- und feiertage schon ziemlich feste pläne oder vorstellungen hat, wie sie zu verlaufen haben. wir hatten besuch über weihnachten und über silvester, ausserdem haben wir selbst noch einen verwandtenbesuch gemacht. 
ansonsten war vor allem in der zweiten ferienwoche viel schlechtes wetter. gefühlt war ich bis heute kaum draussen, was zumindest bei näherer betrachtung der zeit zwischen den jahren nicht wirklich stimmen kann. heute haben wir dann eine kleine wanderung am baldeggersee unternommen, zum durchlüften und betrachten der sturmschäden im seetal. 
die tochter hat es sehr genossen, dass zwei ihrer freundinnen auch über die ferien da waren und sie so zum schwimmen und eislaufen und donuts backen und rumkichern fast immer jemanden als gesellschaft hatte. 
und mir hat das schlechte wetter auch kaum etwas ausgemacht, weil ich ja genug zu tun hatte, um den neuen raum für meine filzarbeiten einzurichten. 


am 20. habe ich den schlüssel bekommen, am 28. haben wir das waschbecken und den wasseranschluss installiert und die ersten regale aufgestellt. (ich weiss nicht ganz genau wer mehr stolz war, der grosse sohn oder ich, dass er es geschafft hat, den wasserhahn anzuschrauben und abzudichten) am 29. und 30. haben wir weiteres material transportiert und noch mehr regale aufgebaut. am 1. habe ich damit begonnen, das werkzeug und die wolle zu sortieren, alle behälter auszuwaschen und neu einzuräumen. damit bin ich am 3. fertig geworden. aktuell bin ich sozusagen am feintuning, die beschriftung für den leicht labyrinthischen weg in den raum habe ich angebracht (der mittlere sohn hat geschneideplottet für mich), kai hat ein bild für mich aufgehangen, ich habe noch eine fahrbare plattform für gerätschaften zusammengeschraubt.
und ich habe zwei weitere arbeitsböcke aufgetrieben.
eine angelegenheit, die sich als nervenaufreibende dauerbeschäftigung aufgedrängt hat. eigentlich hätte es so einfach sein können, denn bei einem der lokalen baumarktriesen gab es bisher schöne, stabile, höhenverstellbare und zugleich günstige arbeitsböcke zu kaufen. davon nenne ich schon länger ein paar mein eigen. nun hat hier leider eine produktumstellung stattgefunden, die neu angebotenen arbeitsböcke sehen zwar immer noch fast gleich aus, kommen nun aber von einem anderen hersteller, kosten beinahe das vierfache und tragen immerhin nominell das doppelte. wobei es für mich nicht drauf ankommt, was die böcke tragen, jedenfalls nicht ob es 100 kg oder 200 kg pro bock sein dürfen. einzelne restbestände des alten modells existieren aber noch in den filialen des detaillisten. die kann man auch online reservieren, und bekommt dann zuverlässig mitgeteilt, ob sie gefunden wurden oder nicht. ausserdem gibt es noch arbeitsböcke der alten generation in märkten, die das nicht so wissen (oder wussten), was mir vorgestern einen unverhofften erfolg in dieser sache bescherte. den zweiten bock holten wir heute in hochdorf ab, der markt hätte auch einen zweiten, nicht in der warenbewirtschaftung aufgeführten gehabt, aber sorry, leider brauchten wir keinen dritten (oder fünften). also wäre auch das zu einem glücklichen ende geführt.
ausserdem haben wir es geschafft, eine grobe planung der ersten jahreshälfte zustande zu bringen. inklusive zwei bereits gebuchten urlaubszielen. dabei stellten wir fest, dass 2018 das jahr des deutschlandurlaubs werden wird, schwarzwald und lüneburger heide hören sich zwar ein wenig unspektakulär an, aber wenn wir eines können, dann unspektakulär aber trotzdem schön ferien  machen!
in diesem sinne geniessen wir morgen noch einen gemütlichen sonntag, sehen mal, was das wetter so bringt, dekorieren einen tag zu spät den baum ab und starten am montag entspannt und freudig in den arbeitsalltag!

Samstag, 30. Dezember 2017

das war mein 2017 in ausstellungen

liebe leserinnen,
in diesem jahr hab ich leider kaum zeit mich intensiv einem jahresrückblick zu widmen, darum habe ich mir einfach ein einzelnes thema herausgepickt und dabei das, das mir zuerst in die hände gefallen ist, nämlich die ausstellungen, die wir oder auch ich allein in 2017 besucht haben. (fast) in jedem monat eine, auch mal zwei, oder gar keine.
aber schauen wir mal gemeinsam:


im januar besuchten wir das musée visionnaire in zürich. die gezeigte art brut, uns bisher fast völlig unbekannt, vermochte uns zu berühren. (ausserdem gesehen: jahresausstellung des kunstmuseum aarau)



im februar hätte ich während eines aufenthalts im brandnertal gerne hinter diese türe geschaut, das heimatmuseum war aber leider geschlossen. 



 keine echte ausstellung im märz - dafür landart am kawamatasteg über den zellweger weiher.


im april war ich allein in basel, im museum der kulturen, eigentlich für eine andere ausstellung, aber danach bin ich noch durch die ausstellung "in der reihe tanzen" geschlendert. einzelstücke in einer serie, hier spinngeräte verschiedener epochen und länder, eine reizvolle ausstellungsanordnung, die dazu einlädt parallelen und unterschiede zu sehen. (ausserdem gesehen: strohgold, ebenfalls museum der kulturen, basel)


im mai sahen wir im kunstmuseum solothurn eine ausstellung von nancy wälti und wiederum ganz nebenbei auch noch im graphischen kabinett werke von miriam müller aus der solothurner künstlerfamilie müller, die uns sehr beeindruckten. die bilder erinnerten nicht alle so sehr an nikolaus heidelbach, aber waren durchweg sehr kleinteilig mit farbstiften und tusche gezeichnet, teilweise anschliessend koloriert. die arbeiten miriam müllers kann man wohl nur sehr selten ausgestellt erleben.


im juni zog es uns in die zhdk, die alljährlich zur präsentation der abschlussarbeiten ihrer studenten in den verschiedensten studienrichtungen einlädt, dabei immer wieder überraschendes und banales, schockierendes und braves. anfang juni war ich ausserdem in konstanz-stromeyersdorf an die ausstellung von stefanie seltner eingeladen, der einladung folgte ich gerne!


 in den ferien in tschechien bewunderten wir glaskunst im museum in novy bor.


 und bei der badenfahrt im august sahen wir das spektakel ouroborus von pixelpunx. wieder eher keine ausstellung, aber dafür kunst, die spass macht.


 im september machte ich einen ausflug nach winterthur - und sah die ausstellung objekt lessons im gewerbemuseum.


 wieder mit kai und tochter setzten wir uns der grenzerfahrung der ausstellung "heimat" im stapferhaus aus. wieder einmal eine sehr gelungene umsetzung eines brisanten themas  mit hohem erlebnis- aber auch erkenntnisfaktor.

foto aus dem pressematerial zur eigenproduktion alice im wunderland des theater stadelhofen

 im november leider auch wieder fehlanzeige in sachen ausstellung - dafür sahen wir eine aufführung des theater stadelhofen. alice im wunderland, gespielt als stationentheater und mit spannenden kostümen.

Ausstellungseinblick Museum Ritter: I, the World, Things, Life, 2004/16 und Peinture Abstraite, 2013/17 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
 nun waren wir über die weihnachtstage gerade in zwei ausstellungen, einmal im museum ritter in waldenbuch bei jacob dahlgren und zum anderen in waiblingen in der galerie stihl bei einer werkschau von christoph niemann.

beim angelegentlichen durchblättern der blogeinträge des vergangenen jahres, wozu der jahresrückblick ja unter anderem auch dienen soll, hätte ich auch einen rückblick in wanderungen schön gefunden, beim durchblättern des kalenders ausserdem festgestellt, dass auch eine zusammenstellung von kinofilmen möglich gewesen wäre. so soll er ja sein der rückblick ein bisschen innehalten, ein bisschen rückschau, egal auf welchem gebiet. ein bisschen für mich, ein bisschen für sie, liebe leserinnen.

nun ist es beinahe herum das jahr 2017, wir warten wieder einmal auf den silvesterbesuch, der heuer schon einen tag früher anreist.

ich schaue mal noch kurz auf die zahlen, mit 156 blogeinträgen habe ich wieder ein bisschen weniger geschrieben oder zumindest seltener etwas veröffentlicht, der besucherstatistik misstraue ich inzwischen sehr, denn der eine zähler spricht von einem rückgang, während der andere eine zunahme der zugriffe behauptet.  200 treue besucher habe ich seit jahren - und ein paar unregelmässige dazu, mich freut jede und jeder, die oder der hier liest, vor allem natürlich über die kommentare! am allermeisten aber freue ich mich immer wieder selbst über die gelegenheit, hier zu berichten - so sind mir die besucherzahlen zwar nicht egal, aber eben auch nicht der grund, warum ich hier schreibe.

ein thema darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, das schwimmen, ich habe tatsächlich nicht mehr kilometer als im letzten jahr geschafft, 102,6 km sind insgesamt zusammengekommen. nach dem hallwilerseeschwimmen war ein bisschen die luft raus, wäre ich danach weiterhin so viel geschwommen wie vorher, wäre es viel mehr geworden.

so, nun ist es geschafft, der besuch mittlerweile unterwegs und wir freuen uns auf die beiden letzten abende des jahres, die wir zusammen mit freunden verbringen werden. ihnen allen wünsche ich einen guten rutsch und einen guten start ins neue jahr! (und bin weiterhin irritiert, wenn hier in der schweiz allerorten schon vor neujahr ein gutes neues jahr gewünscht wird...)

Donnerstag, 28. Dezember 2017

der geist der vergangenen weihnacht

 schon sind die weihnachtstage vorbei, aber hier kann ich ja noch ein bisschen davon erzählen:


nach dem raclettetestessen im november war das abendessen für den heiligen abend gesetzt und es wurden fleissig zwiebeln, weisskraut und paprika und noch allerhand rohe zutaten schon rechtzeitig vorbereitet.


weihnachtssuppe! (aus gekochtem huhn, mit gemüse, bratwurstklösschen und natürlich einer zusätzlichen vegivariante)


baumschmücken mit allen. in diesem jahr in dezent hellen tönen, wofür wir im gegenzug zusichern und in den kalender eintragen mussten, dass der baum im nächsten jahr bunt sein darf. die kugeln stammen aus der weihnachtsbaumerstausstattung meiner eltern mitte der sechziger jahre, die preise verstehen sich in d-mark und pro schachtel. nicht alle kugeln sind noch heil, aber viele davon.


der gerettete engel hat eine verantwortungsvolle aufgabe übernommen, er passt auf die nachfüllbaumkerzen auf. 


und auch der mittlere sohn wusste die ihm zugeloste verantwortung des feierlichen baumanzündens mit würde zu tragen.


und so sah es dann nach wie üblich mehrstündiger bescherung an meinem platz aus. wir bescheren immer nach dem prinzip nur ein päckchen auf einmal und der der zuletzt etwas bekommen hat, darf ein geschenk übergeben. tolle sachen habe ich bekommen!


 die bereits erwähnte marzipantorte für das kaffeetrinken am ersten weihnachtstag. und sie schmeckte noch besser als sie aussah!


gemütliches familienfrühstück.

was mir besonders gut gefallen hat an der diesjährigen weihnacht:

- dass der grosse sohn mit der tochter flöte gespielt hat.

- dass sich meine mutter, auch wenn sie nur kurz bei uns war,  hier wohl gefühlt hat.

- dass sich alle über ihre geschenke gefreut haben.

- dass wir spontan die waldweihnacht am nachmittag statt der christmette um elf besucht haben, obwohl es zuerst anders angedacht war - weil es so einfach gestimmt hat.

- dass wir zwei spiele geschenkt bekommen haben: eines von den beiden söhnen und eines von meiner mutter. das zweite, safehouse, haben wir an den beiden abenden, an denen wir zeit dafür hatten, mit begeisterung gespielt und es beim zweiten mal auch ins safe house geschafft. das erste von den söhnen heisst shakespeare und das werden wir morgen ausprobieren. jetzt muss ich noch ein bisschen ausholen, um diese freude so richtig zu erklären. wir spielen gerne, wenn auch nicht immer gleich viel. zur zeit gerade eher wenig, denn die kinder mögen nicht mehr so recht und auch wir eltern erliegen immer mal wieder den verlockungen guter serien. gerade deshalb freut mich das geschenk der beiden söhne! und wir haben schon viele spiele - und sind darum ein bisschen wählerisch, was neue spiele angeht. meine mutter, die wenn sie hier ist oder wir bei ihr, auch immer gerne spielt, hat sich davon nicht abhalten lassen, uns ein spiel zu schenken und einen volltreffer gelandet!

- dass wir es geschafft haben, die fahrten zu den verwandtenbesuchen gleich zweimal zu ausstellungsbesuchen zu nutzen und so in waldenbuch im museum ritter eine ausstellung von jacob dahlgren und in waiblingen in der galerie der firma stihl eine ausstellung von christoph niemann gesehen haben.

...und dass es jetzt nach weihnachten mit dem einrichten des ateliers endlich losgehen kann! 

Sonntag, 24. Dezember 2017

frohe weihnachten!


wünsche ich allen ihnen da draussen an den bildschirmen! 

ich danke nun schon zum zehnten mal all den vielen leserinnen und auch den paar wenigen lesern, die immer wieder hierher kommen und nachschauen, was es neues gibt. und manchmal aufmunternde kommentare hinterlassen. worüber ich mich stets sehr freue. 
danke!

der jahresrückblick auf 2017 kommt dann noch, ehrlichgesagt ist mir erst in den letzten tagen klar geworden, dass es dafür auch schon wieder zeit ist.